Im Chemieunterricht der 4. Klasse stand das spannende Thema Säuren und Basen und in diesem Zuge das Unterthema Seifen und Tensiden auf dem Programm. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden und echte Kernseife herstellen.
Zunächst wurde Natronlauge angesetzt, die innerhalb weniger Sekunden Temperaturen von bis zu 100 °C erreichte – ein eindrucksvoller, aber auch gefährlicher Prozess, bei dem selbstverständlich mit entsprechender Schutzausrüstung gearbeitet wurde. Parallel dazu wurden hochwertige Öle und Fette wie Olivenöl, Kakaobutter, Kokosöl und Sheabutter schonend erwärmt.
Sobald sowohl die Lauge als auch die Öle auf etwa 40 °C abgekühlt waren, wurden sie miteinander vermischt und so lange gerührt, bis die Seife zu „zeichnen“ begann. Anschließend verfeinerten die Schülerinnen und Schüler ihre Seifen mit Duftstoffen, Farben und Lavendel aus dem schuleigenen Garten. Besonders schön: Der Lavendel wurde bereits im vergangenen Frühjahr von den Schülern im Schulgarten selbst gepflanzt und im Herbst geerntet.
Nach einer Reifezeit von sechs Wochen konnten die fertigen Seifen nun – passend zur Osterzeit – liebevoll verpackt werden.
Ein rundum gelungenes Projekt, das die Klasse fast ein ganzes Jahr begleitet hat: von der Pflanzung des Lavendels bis hin zur fertigen Seife.


